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von Günter Kaluza
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Klavierunterricht - eine
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Klavierunterricht
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Über Ihr/Dein Feedback würde
ich mich sehr freuen.
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Persönlich
bin ich der Auffassung, dass Unterricht im Allgemeinen und der
Musikunterricht bzw. der Instrumentalunterricht im Besonderen
eine Dienstleistung ist, eine Dienstleistung am Schüler, für
den Schüler - und damit auch eine Dienstleistung an der
Gesellschaft ist.
Sicher müsste man die Definition des Terminus 'Dienstleistung'
auf den Prüfstand stellen.
Sicher wäre ebenso zu überlegen, ob sich nicht auch SCHULE
ansich schon grundlegend als ein Ort der Dienstleistung am
Schüler und an der Gesellschaft definieren müsste.
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Ist
die Schule für den Schüler da oder der Schüler für die
Schule!
Ist die Musikschule für den Schüler da oder der Schüler für
die Musikschule!
Ist der (Instrumental-)Lehrer für seine(n)
(Instrumental-)Schüler da
oder der/die (Instrumental-)Schüler für ihren
(Instrumental-)Lehrer.
Wenn man das Umfeld sorgsam beobachtet, dann scheinen die Antworten oft eindeutig zu sein.

Und könnte es nicht auch so sein oder so werden, dass die meisten Konflikte und Probleme in Schule und Musikschule erst garnicht entstehen würden, wenn ....! Scheinbar befremdende Fragen, vielleicht auch verletzend wirkende Fragen - und doch prägen sie im Hintergrund offensichtlich die Eigendynamik eines jeden Unterrichtes.
+ Niemand beginnt
seine musikalische Ausbildung, weil sie (oder auch er)
stundenlang, wochenlang oder gar monatelang nur spieltechnische
Übungen machen möchte.
NEIN, er (oder auch sie) will Musik erfahren,
will Musik erleben,
will Musik durch-leben,
will die bisher beim Musikhören gemachten Erfahrungen durch
eigenes Musizieren intensivieren,
will durch aktives Musizieren ein Stück Anteil haben an den
metaphysischen oder gar transzendenten Dingen
menschlichen Lebens - an dem, was man allgemein und immer
häufiger als 'Selbstverwirklichung' bezeichnet.

+ Nicht wenige
Menschen scheinen die gerade Musik als Bindeglied zwischen
physikalischer und metaphysischer Wirklichkeit zu verstehen.
Im Mittelpunkt des unterrichtlichen Handelns kann nur der Weg zum
'Musikalisch-Werden', das 'Musikalisch-Werden' und das
Musikerleben des Schülers stehen.
Jede andere pädagogische Absicht - mag sie auch noch so hehr
oder (im Sinne Theodor Adornos) 'klinisch
rein' sein - wird in ihrer Sinnhaftigkeit
und Legimitation fraglich.
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+
Die
für den Unterricht ausgewählten Gegenstände müssen
musikantisch sein, um den Schüler (oder auch die Schülerin) zum
Üben und Musizieren anzustiften, und um zugleich die Erprobung
der pianistisch wichtigsten Grundfertigkeiten und der motorischen
Handlungsfelder methodisch-didaktisch ermöglichen:
Die Schülerin (oder auch der Schüler) will eine spieltechnische
Übung als unmittelbare Hinführung zu einem (anschließend)
erlebbaren Musikgenuss im Unterricht erkennen können und in
dieser Erkenntnis dann auch ausführen wollen.
Wie gesagt: Jede andere pädagogische Absicht - mag sie auch noch
so hehr oder 'klinisch rein'
sein - wird in ihrer Sinnhaftigkeit fraglich.
+
Einbeziehung
aller Tongeschlechter und aller Tonarten, auch der modalen, denn
auch unser Leben reduziert sich nicht auf eine Schwarz-Weiß-
Malerei - und die Musik nicht auf eine simple Dur-Moll-Harmonik
und langweilige Dreiklangsmelodik. Sind es außerdem doch gerade
die modalen Tonarten, welche den Schülern in ihrer Musikwelt am
häufigsten begegnen.
Die Musikpädagogik - und deshalb auch die Instrumentalpädagogik
- kann sich in der multikulturellen und multimedialen
Gesellschaft nicht in die RESERVATE von DUR
und MOLL, von TONIKA und DOMINANTE
zurückziehen.
Würde sie es dennoch tun, so ginge ihr ihre kulturelle Kompetenz
in der Gesellschaft verloren. Die Musik - wie jede andere Kunst -
kann deshalb nicht ständig nur 'Desert'-Charakter haben; Kunst,
Musik (und Musikunterricht) müssen nach und nach auch zur
"emotional-künstlerischen Vollwertkost-Ernährung" des
Menschen werden - auch im Instrumentalunterricht, denn erst durch
ihre 'Ballaststoffe' wird die Kunst zur Kunst, wird die Musik zur
Musik.
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+
einen
didaktisch-methodisch Weg zum sicheren Notenlesen, z. B. durch
Schlüsselnoten und Intervalldenken.
Nicht wenige der in Europa üblichen Klavierschulen verkennen,
dass nicht wenige Klavieranfänger allein an mangelhaftem,
unsicherem Notenlesen scheitern. Sie verkennen, dass eine
Notengraphik nicht die Visualisierung von einzelnen Noten, von
einzelnen Parametern
sondern die Visualisierung von Klang, von Klangfolgen oder von
zusammenhängenden Klangstrukturen ist.
+
spannende,
melodisch-rhythmisch interessante Zusammenhänge, denn auch unser
tägliches Leben ist spannungsgeladen.
Noch nie in der Menschengeschichte erlebten wir Menschen
quantitativ,so nah, so viel und qualitativ tonal wie rhythmisch
so vielseitig die Musik.
Der
Instrumentalunterricht muss dies berücksichtigen und von Anfang
an in die unterrichtliche Verhandlung einbeziehen: Die bisher
beim passiven Zuhören als wohltuend erlebten Strukturen will die
Schülerin (oder auch der Schüler) nunmehr beim eigenen
Musizieren aktiv und umso intensiver erleben.
+ Einbeziehung der Klavierimprovisation wenn die/der Schüler(in) dies zuläßt, denn das Produzieren und Reproduzieren, das Improvisieren und das Literaturspiel, stehen als Faktoren musikalischen Handelns emanzipiert nebeneinander.
+ Möglichkeiten zum gemeinsamen Musizieren.
+ zunächst kleine, überschaubare, später größer werdende Lernschritte unter Einbeziehung der ganzen Klaviatur, denn zu Beginn führen nur kleine, überschaubare Lernschritte konsequent zu späterem komplexen Üben und sichern so gleich zu Beginn - und dann langfristig - den streßfreien Erfolg, denn gleich aus den ersten Schritten heraus wird das Selbstvertrauen am Klavier geweckt und gestärkt, werden die pianistischen Grundlagen dauerhaft internalisiert.
+ gleichmäßige Ausbildung der linken und der rechten Hand.
+ Keine anspruchslose 'Kindermusik', keine didaktische Konstruktionsmusik und keine ermüdende, konzentrationshemmende Dreiklangsmelodik, stattdessen abwechslungsreiche Klavierliteratur, Klavierbearbeitungen und internationaler Folk.
+ Lustige Illustrationen animieren den Schüler und motivieren ihn zum Üben.
Sie
werden nun vielleicht enttäuscht sein, dass dieses Konzept keine
konkreten Hinweise auf meine Entscheidungs- oder Auswahlkriterien
für die Auswahl der Unterrichtsgegenstände enthält; es
enthält auch keine amerikanischen Literaturhinweise zu den
Wirkungsfeldern 'Musik und Mensch'.
Es wäre doch schön, wenn ...!
Stimmt!
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Aber
ich bitte um Verständnis: Kein Bäcker, kein Fleischer, kein
Koch, kein Kosmetikhersteller gibt seine Rezepturen preis, kein
erfolgreiches Marketingunternehmen die Begründung seiner
Strategien.
Meine Erfahrungen und Beobachtungen, meine Informationen und mein
Ausprobieren, meine Reisen ins Ausland und meine Kursbesuche, die
Auswertungen von Erfolgen und auch Misserfolgen, das sind für
mich wertvolle Kapitalien und Ressourcen als Autor.
Probieren
Sie einfach meine Editionen aus.
Vielleicht
noch ein kleiner Tip:
Befragen
auch Sie Ihre Schüler und Eltern - anonym, damit Sie ehrliche
Antworten erhalten.
Und Sie werden sehr viel über die Wirklichkeit erfahren über
die Wirklichkeit des Klavierunterrichtes und über die
Wirklichkeit der Menschen.

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Meine
neue Internetpräsenz ist nun fertiggestellt.
Man findet sie unter: http://www.Guenter-Kaluza.de
Wegen der sehr hohen Besucherzahlen auf diesen Seiten
wird diese Präsenz jedoch vorerst bestehen bleiben.
Copyright © 2000
und 2008 by Günter Kaluza
Weißiger Str. 8 D-01465 Langebrück
Tel. + 49 (0) 163 733 1685
Fax + 49 (0) 321 2122 9576
Email: mailbox [at] GKaluza.de